Wawer Barn: Vertikale und horizontale Fassadenbretter aus Lärche in „Dark Black“ und „Amber“

Über das Projekt

Inmitten hoher Kiefern in Wawer verbindet dieses Wohnhaus eine scheunenartige Silhouette mit einer klaren Zweiton-Fassade, damit die Gebäudegestalt aus jeder Richtung eindeutig bleibt. Der obere Gebäudeteil ist mit vertikalen Fassadenbrettern aus Lärche in „Dark Black“ bekleidet und fasst die Giebelform zu einer ruhigen, dunklen Gesamtform zusammen. Auf Erdgeschossniveau verankert ein horizontales Band aus „Amber“ Lärchenbrettern das Haus, bringt Wärme auf Augenhöhe und reduziert die wahrgenommene Höhe rund um Garage und untere Öffnungen.

In schattigen Waldlagen trocknet Außenholz nach Regen langsamer und Oberflächen reagieren stärker auf feuchtebedingte Veränderungen. Hier wird Shou Sugi Ban eingesetzt, um den Lärchenbrettern eine robustere Außenschicht zu geben und einen stabileren, dunklen Fassadencharakter über die Jahreszeiten hinweg zu unterstützen. Das Ziel ist einfach – das Gebäude soll auch mit der Zeit kontrolliert wirken, ohne den Look durch häufiges Neubeschichten nachziehen zu müssen.

Standort: Wawer, Polen

Distributor: @degmeda_polska

Fotografie: @natecookphotography

Im Projekt verwendete Fassadenbretter

"Dark Black" Lärche

Vertikal am oberen Gebäudeteil montiert, betonen die „Dark Black“ Bretter die Höhe und schärfen die Dachgeometrie, ohne visuelle Unruhe zu erzeugen. Die dunkle Oberfläche hält die obere Fassade geschlossen, während Fensterflächen und Balkon klar vor dem Kiefern-Hintergrund ablesbar bleiben.

„Amber“ Lärche

Horizontal im Sockelbereich eingesetzt, zeigen die „Amber“ Bretter sichtbare Maserung und einen wärmeren Ton dort, wo das Haus auf Wege und die tägliche Nutzung trifft. Dieses Band reduziert die wahrgenommene Masse rund um Garage und untere Fenster und hält die beiden Oberflächen klar voneinander getrennt.